Der Technologieriese
HP hat die Ergebnisse für das per Ende Januar abgeschlossene erste Quartal veröffentlicht und übertraf damit die Erwartungen des Marktes. Der Umsatz kletterte um 2,4 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, während seitens der Analysten im Schnitt von 13,36 Milliarden ausgegangen wurde. Im Kerngeschäft mit Desktop-PCs und Notebooks kletterten die Einnahmen um 5 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Im Geschäft mit PC-Verkäufe an die Unternehmen resultierte sogar ein Umsatzzuwachs von 10 Prozent.
Unter dem Strich erzielte HP einen Quartalsgewinn von 565 Millionen Dollar oder 59 Cents pro Aktie gegenüber 622 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode. Der Gewinn deckte sich mit den Schätzungen der Analysten.
Dass die Aktie nach Bekanntgabe der Ergebnisse im nachbörslichen Handel aber Einbussen von zwischenzeitlich bis zu 4 Prozentpunkten erlitt, lag an der Gewinnprognose fürs laufende Quartal, welche die Markterwartungen verpasste. Während das Management einen Gewinn pro Aktie von 75 bis 85 Cents in Aussicht stellte, gingen die Marktbeobachter im Schnitt von 86 Cent aus.
Neben den Quartalszahlen sorgte HP auch mit der Ankündigung für Aufsehen, im Rahmen des bereits angekündigten Restrukturierungsplans 1000 bis 2000 Angestellte entlassen zu wollen. Der Schritt soll das Budget im Fiskaljahr 2025 um rund 300 Millionen Dollar entlasten.
(rd)