Die Lynnfield-Chips basieren auf der Core-Microarchitektur (Nehalem) und können in vier Kernen maximal acht parallele Threads abarbeiten. Je nach Bedarf werden dabei auch einzelne Kerne übertaktet – das nennt Intel „Turbo Boost". Mit dem P55-Express-Chipset will Intel „ein neues Niveau in punkto Leistung und Skalierbarkeit für jeden Nutzer" liefern. Der Chipsatz sei die Voraussetzung für Intels kommende Systemplattform, die im nächsten Jahr erscheint, und wird dannzumal der grundlegende Baustein für Mainboards weltweit sein, so Intel.
Die beiden neuen Core-i7-CPUs sind mit 2,93 beziehungsweise 2,8 GHz getaktet und auf einen TDP-Wert von 95 Watt ausgelegt. Sie kosten 562 beziehungsweise 284 Dollar. Die Xeon-X3400-Reihe umfasst 5 Modelle mit Taktfrequenzen von 2,4 bis 2,93 GHz (TDP: 96 W, Preise: 189 bis 589 Dollar), dazu kommt ein mit 1,86 GHz getaktetes Low-Power-Modell zu 284 Dollar, das nur 45 Watt zieht.