Der Technologiekonzern
Dell hat das per Ende Januar abgeschlossene Quartal mit einem Umsatzzuwachs von 7 Prozent auf 23,9 Milliarden Dollar abgeschlossen. Damit wurden die Prognosen der Analysten verfehlt, die im Schnitt von Einnahmen in Höhe von über 24,5 Milliarden Dollar ausgingen. Massiv zulegen konnten die Texaner insbesondere in der Infrastructure Solutions Group, welche das Business mit Servern und Storage-Lösungen umfasst. Hier kletterten die Einnahmen um markante 22 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar. Gemächlicher verlief das PC-Geschäft, wo die Einnahmen mit 11,9 Milliarden Dollar gerade einmal einen Prozentpunkt über dem Vorjahresergebnis zu liegen kamen. Dabei gaben die Consumer-Umsätze um 12 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar nach, während im Unternehmensbereich ein Umsatzzuwachs von 5 Prozent auf 10 Milliarden Dollar erzielt werden konnte.
Unter dem Strich resultierte ein Quartalsgewinn von gut 1,9 Milliarden Dollar oder 2,68 Dollar pro Aktie ohne Sonderposten, womit das Vorjahresergebnis um 15 Prozent übertroffen wurde. Damit lag Dell auch deutlich über den Analystenschätzungen, die im Schnitt von 2,53 Dollar für ein Dell-Papier ausgingen.
Fürs laufende Fiskaljahr stellt das Management Einnahmen im Bereich von 101 bis 105 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 9,30 Dollar pro Aktie in Aussicht. Der Markt ging im Schnitt von einem Umsatz von 103,8 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 9,28 Dollar pro Aktie aus. Im nachbörslichen Handel reagierte die Aktie nach Bekanntgabe der Ergebnisse mit leichten Verlusten.
(rd)