Nokia hat kürzlich seine Zahlen für das erste Quartal 2025 bekanntgegeben. Der Gewinn lag demnach markant unter den Markterwartungen. Der operative Gewinn sank im ersten Quartal auf 156 Millionen Euro, was einem Minus von 36 Prozent gegenüber der durchschnittlichen erwarteten Prognose von 243,83 Millionen Euro entspricht,
wie "Reuters" berichtet. Dazu kommt eine einmalige Belastung in Höhe von 120 Millionen Euro, die sich auf die jährliche Marge ausgewirkt hat, wie
Nokia meldet.
Leicht gesunken ist bei Nokia im ersten Quartal 2025 auch der Nettoumsatz, nämlich um 3 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dem gegenüber ist der Umsatz von Nokia in Nordamerika in letzter Zeit laufend gestiegen, obwohl man Marktanteile an Ericsson abgeben musste. Der neue Nokia-CEO Justin Hotard, der erst im April von Intel zu Nokia kam, will bisher keine grosse Nachfrageverschiebung wegen der US-Zölle gesehen haben. Vielmehr gebe es nun eine zusätzliche Gelegenheit, in den Vereinigten Staaten neue Investitionen in Betracht zu ziehen. Nokia betreibt bereits über ein Dutzend Standorte in Nordamerika, darunter der R&D-Standort Bell Labs in New Jersey. Ausserdem konnte das Unternehmen den Vertrag mit T-Mobile USA um mehrere Jahre verlängern.
(ubi)