Neue Java-Tools von Bea Systems


Artikel erschienen in IT Reseller 2004/07

   

Bea Systems bringt günstigere Entwicklungstools: Die neue Weblogic Workshop Professional Edition ist eine weitere Variante der Entwicklungsumgebung von Bea. Zum Paket gehören die Bea-Integrations- und Portalsoftware, das Sicherheits-Framework und verschiedene Tools für die Datenintegration. Das auf Weblogic basierende Tool verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche.
Das neue Toolkit soll, wie Bea Vice President Developer Marketing Cornelius Wills ausführt, auch mit Java weniger erfahrene Programmierer in die Lage versetzen, Java-basierende Web-Services, Web-Anwendungen, Java-Serverpages, Portalanwendungen, Enterprise Javabeans, Prozessmodelle und Web-Anwendungen für den Applikations-Server Weblogic zu erstellen. Das Paket enthält eine Entwicklerlizenz für alle Bea-Plattform-Applikationen und ein Jahr Entwickler-Support.

Gedrosselte Version

Mit einem Preis von 1000 Dollar ist das neue Angebot deutlich günstiger als die ausgewachsene Weblogic Plattform Edition, die mehrere zehntausend Dollar kostet. Dabei entsprechen die Funktionen von Weblogic Workshop Professional Edition denjenigen der Plattform-Ausgabe.
Ein Queuing-Mechanismus beschränkt jedoch den Zugriff auf maximal fünf gleichzeitige IP-Verbindungen. Wills sieht das Tool daher vor allem für kleinere Projekte und für die Entwicklung von Prototypen. Bea vertreibt die Professional Edition über Reseller und direkt über die Bea-Website.
Eine weitere Einstiegs-, beziehungsweise Upgrade-Version für zehn IP-Adressen, die Workgroup Edition, ist bereits seit vergangenem Jahr erhältlich und kostet 4000 Dollar.
Nach wie vor steht die kostenlose Free Edition für den nicht kommerziellen Einsatz auf der Developer Comunity Site (http://dev2dev. bea.com) zur Verfügung.

Mehr Sichtbarkeit für Bea


Wie Wills sagt, möchte Bea mit den neuen Workshop-Versionen in der Entwicklergemeinde besser sichtbar werden. Dabei hat er rund eine Million Entwickler als potentielle Interessenten im Auge. Das Unternehmen hofft auf diese Weise, im hoch-kompetativen Java Server-Markt gegen Konkurrenten wie IBM und Oracle besser anzukommen. (fis)


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