Software nutzt sich nicht ab. Genau darin entdecken immer mehr Unternehmen ein lukratives Geschäftsmodell. Ein Beispiel dafür ist der Münchner Software-Händler Usedsoft. Er verkauft gebrauchte Softwarelizenzen in grossem Stil - auch in der Schweiz - und verdient damit gutes Geld. Denn für viele Unternehmen wird es immer wichtiger Kosten einzusparen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und gebrauchte Lizenzen sind zwischen 20 und 50 Prozent günstiger zu haben als Neulizenzen.
Das Potential ist gross: Es gibt massenhaft ungenutzte Lizenzen aus Fusionen, Geschäftsaufgaben, Systemumstellungen oder Konkursen. Auch die Zahl der erworbenen, aber nie genutzten Lizenzen ist enorm hoch. Analysten gehen davon aus, dass ein Drittel der einst gekauften Software in den Regalen der Unternehmen verstaubt. Allein 42 Prozent der CRM-Softwarelizenzen werden laut Gartner nie genutzt.
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