Donald Trump möchte mit seinen Zöllen dafür sorgen, dass die Verbraucher vermehrt amerikanische Produkte kaufen und deren Hersteller somit von den zusätzlichen Verkäufen profitieren. Doch zumindest vorläufig zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab: Amerikanische Hardware-Hersteller, die an der Börse gelistet sind, mussten zum Teil herbe Kurssenkungen hinnehmen. So ist
HP etwa um 16 Prozent gesunken,
Dell um 15 Prozent und
Apple um 8 Prozent. Andere Hersteller wie etwa
Cisco oder
Nvidia tritt es mit einem Minus von rund 5 Prozent zwar nicht ganz so hart, doch das Signal ist eindeutig: Die Börse ist alles andere als begeistert vom Kurs des US-Präsidenten.
Dass ausgerechnet amerikanische Unternehmen ins Minus rutschen liegt daran, dass deren Lieferketten eben bei weitem nicht nur inländische Unternehmen umfassen und sie darum ebenfalls negativ von den Zöllen betroffen sind. Überhaupt sind viele Analysten und Investoren aufgrund der Weltwirtschaftslage unruhig, was sich ebenfalls in den Wertpapieren der amerikanischen Tech-Unternehmen niederschlägt. Nur die Zeit wird zeigen, was die Zölle langfristig für die US-Unternehmen bedeuten.
(dok)