Der Schweizer Industrie-Gigant
ABB will sein Angebot im Bereich unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ausweiten und übernimmt aus diesem Grund
Newave. Newave mit Sitz in Quartino im Kanton Tessin zählt zu den führenden europäischen Anbietern Herstellung integrierter Lösungen für USV-Systeme. ABB bietet 56 Franken pro Newave-Aktie, womit ein Übernahmepreis von 170 Millionen Franken zusammenkommt. Der Angebotspreis liegt 36 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienkurs der letzten 60 Handelstage und gut 22 Prozent über dem Schlusskurs vom 9. Dezember.
ABB plant gemäss einer Mitteilung, Newave zu einem Qualitätszentrum für USV-Systeme zu entwickeln. "Das Geschäft wird die Position von ABB im Leistungsregelungs- und Qualitätsmarkt stärken und Newave beträchtliche neue Wachstumsmöglichkeiten ausserhalb seiner traditionellen europäischen Märkte erschliessen", heisst es weiter.
Newave, gegründet 1993 und an die Börse gegangen im Jahr 2007, erzielte 2010 einen Reingewinn von 8,1 Millionen Franken bei einem Umsatz von 80,6 Millionen. Das Unternehmen beschäftigt 209 Mitarbeiter.
(mw)