IBM plant die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Datastax. Datastax ist auf den Bereich Datenbaken spezialisiert und hat unter anderem AstraDB und Datastax Enterprise (NoSQL- und Vektordatenbanken, die auf Apache Cassandra basieren) sowie das Open-Source-Tool Langflow für Low-Code-KI-Anwendungen entwickelt. Die Technologien sollen jetzt vor allem im Rahmen von Watsonx zum Einsatz kommen und die grundlegende Dateninfrastruktur stärken. "Durch die Kombination dieser Fähigkeiten mit der Stärke unseres Watsonx-Portfolios verfügt
IBM über ein komplettes Paket, um die nächste Ära der generativen KI für Unternehmen voranzutreiben", schreibt IBM in einer Mitteilung.
"Mit unseren Technologien und IBMs Watsonx Data, ihrem hybriden, offenen Data Lakehouse, werden wir in der Lage sein, Vektor- und KI-Suche in den gesamten Datenbestand zu bringen und die Fähigkeiten von IBM jedem Entwickler zugänglich zu machen", erklärt Datastax-CEO Chet Kapoor. Gleichzeitig verspricht Kapoor, dass das Unternehmen auch künftig der Open-Source-Community treu bleibt und weiterhin investiert, vor allem in das Cassandra-Projekt.
Zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die beiden Unternehmen keine Angaben gemacht. Erhalten IBM und Datastax grünes Licht für den Deal, soll er im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.
(sta)